Dreikönigstag im Kölner Dom
Komturei „An Rhein und Ruhr“ – 6. Januar 2026
Am 6. Januar nahmen sechs Familiaren der Komturei „An Rhein und Ruhr" am abendlichen Pontifikalhochamt im Kölner Dom teil. Weihbischof Rolf Steinhäuser überbrachte die Grüße von Kardinal Woelki, der sich auf der Anreise zum Konsistorium der Kardinäle in Rom befand. Dem feierlichen Hochamt mit Beteiligung der Sternsinger folgte die traditionelle Prozession zum Schrein der Heiligen Drei Könige. Die Frontplatte des Schreins wird entfernt, sodass die Schädelreliquien und Kronen der Könige zu sehen sind.

Nach der Prozession der Gläubigen folgte eine kunstgeschichtliche Statio für Mitglieder des Bundes Katholischer Unternehmer und für die Familiaren mit Familienangehörigen an der mittelalterlichen Chorschranke im Bereich des Hochaltares. Domkapitular Dr. Dominik Meiering erläuterte die Darstellung der Geschichte der Heiligen Drei Könige, von ihrer Reise über die Anbetung, ihr Wirken als Bischöfe, die Beisetzung in einem gemeinsamen Grab, die Verbringung der Gebeine durch Kaiserin Helena nach Konstantinopel und die Überführung nach Mailand (zum Schutz vor den Muslimen) und schließlich nach Köln. Dort wurde zu ihren Ehren der Hochchor errichtet und von der Baustelle abgetrennt, bevor Jahrhunderte später die Fertigstellung des Domes erfolgte.
Im Anschluss an die ausführliche Statio ging es zum kurzweiligen Ausklang in das nahe gelegene Gaffel-Brauhaus.
Monika Jauch FamOT
Komtureikanzler